Vorgehen bei Verdacht auf Einsatz von K.O.-Tropfen
In der Arztezeitung online findet sich ein Bericht mit Hinweisen, wie ein Arzt bei Verdacht auf den Einsatz von K.O.-Tropfen und folgender Vergewaltigung vorgehen sollte.
http://www.aerztezeitung.de/suchen/defaul ... .aspx
Darin heißt es auszugsweise:
"Besteht der Verdacht, dass jemand Opfer von K.O.-Mitteln geworden ist, sollte möglichst rasch ein Arzt eine Blutprobe entnehmen (mindestens 2 ml Blut ohne Zusatz von Zitrat), und die Betroffenen sollten in der Arztpraxis eine Urinprobe abgeben, die gekühlt oder tiefgefroren wird. Auch ist es sinnvoll, sofort eine Haarprobe zu sichern (200 bis 300 mg) und ein weiteres Mal drei bis vier Wochen nach dem Ereignis. Auch im Haar lassen sich die psychoaktiven Substanzen nachweisen."
Vor allem Medikamente, die eine anterograde Amnesie erzeugen, finden hier Verwendung. In England wurde das Problem bereits als so groß erkannt, daß Werbespots, die vor der Gefahr warnen, geschaltet werden.
Hatten Sie schon einmal eine Patientin mit diesem Problem? Wie ist vorgegangen worden? Haben Sie weitere Hinweise für Ihre Kollegen?
Viele Grüße,
Ihr esanum-Team.
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