Grundschüler werden Sonnenschutz-ExpertInnen

Das Projekt "CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN – Für Grundschulen" vermittelt SchülerInnen der Klassen 1 und 2 in speziell konzipierten Unterrichtseinheiten Wissen über die schädliche Wirkung von UV-Strahlung und über geeigneten Sonnenschutz.

Richtiger Umgang mit der Sonne will gelernt sein

Das Projekt "CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN – Für Grundschulen" vermittelt SchülerInnen der Klassen 1 und 2 in speziell konzipierten Unterrichtseinheiten Wissen über die schädliche Wirkung von UV-Strahlung und über geeigneten Sonnenschutz. Beim Sonnen-Checker-Rap und einem Apfel-Experiment können die Schülerinnen das Gelernte mit viel Spaß weiter festigen. Parallel zur Projektarbeit in den Klassen, entwickeln teilnehmende Schulen ein Konzept, wie sie Sonnenschutz nachhaltig in ihrer Einrichtung verankern können.

Bundesweit können alle Grundschulen teilnehmen und ein kostenfreies Projektpaket für Kinder der Klassen 1 und 2 unter www.ukdd.de/sonnenschutz/grundschule bestellen. Entwickelt wurde das innovative Programm zur Vorbeugung von Hautkrebs vom Präventionszentrum des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) im Rahmen der Kampagne CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN der Deutschen Krebshilfe, in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Prävention e.V. (ADP) und der Universität zu Köln/Uniklinik Köln.

"Wir brauchen was? Sonnenschutz!", rappen die Kinder der Klasse 1a der 61. Grundschule Heinrich Schütz in Dresden. Als erste Schule wurde die Grundschule heute von der Deutschen Krebshilfe und ihren Projektpartnern für die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt "CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN – Für Grundschulen" ausgezeichnet. Kern des Projekts sind zwei Unterrichtseinheiten rund um das Thema Sonnenschutz, die sich in den Unterricht integrieren lassen. Das Schul-Projekt baut auf dem Programm "CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN für Kitas" auf, das in den vergangenen zwei Jahren bereits Kindertageseinrichtungen in ganz Deutschland mit über 3.000 kostenfreien Projekt-Paketen erreichte. Während das richtige Sonnenschutzverhalten im Kita-Bereich spielerisch durch einen Clown vermittelt wird, erfahren die GrundschülerInnen, dass es verschiedene Arten von Strahlung gibt, die sich unterschiedlich auf unsere Haut auswirken. Mit einer Checkliste prüfen sie eigenverantwortlich in einem Zeitraum von zwei Wochen vor jeder Pause, ob sie alle Regeln für den Sonnenschutz – wie Eincremen und das Tragen eines Sonnenhuts – beachtet haben.

"Wichtig war uns bei der Programmentwicklung, UV-Schutz altersgerecht, unterhaltsam und in einer für den Sachkundeunterricht geeigneten Form in die Schulen zu bringen. SchülerInnen beobachten beispielsweise über mehrere Tage hinweg, wie sich die Schale eines im Schatten liegenden Apfels im Vergleich zu einem Apfel verändert, der starkem Sonnenlicht ausgesetzt ist“, erklärte Michaela Wolff vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC). Das kostenfreie Projektpaket enthält Anregungen zum Planen einer Sonnenschutzstrategie, Tipps zur Umsetzung von UV-Schutz im Alltag von Schule und Ganztag sowie Lehrmaterialien, mit denen die Kleinen zu Sonnen-Checkern werden.

"Für die Deutsche Krebshilfe ist das CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN-Programm für Grundschulklassen 1 und 2 einer von vielen Bausteinen der Krebsprävention, der wir uns gemeinsam mit unseren Partnern stellen", betonte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Auch Susanne Klehn, die Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebsprävention, ist begeistert: "Als Hautkrebspatientin weiß ich, wie wichtig Sonnenschutz ist. UV-Schutz muss bei den Kleinsten beginnen, um Hautkrebs im Erwachsenenalter vorzubeugen.“

"UV-Schäden, die in der Kindheit und Jugend erworben werden, sind maßgeblich für die Entstehung von Hautkrebs in späteren Lebensjahren verantwortlich“, sagte Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der ADP. Hautkrebs zählt bundesweit zu den häufigsten Krebserkrankungen. Über 272.000 Menschen erkranken derzeit jährlich daran, mehr als 37.000 davon am malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs. "Wir sind überzeugt, dass diese Zahlen durch Präventionsmaßnahmen deutlich gesenkt werden können und müssen“, so Breitbart zum Abschluss.

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