Zum World Epilepsy Day beleuchtet der Beitrag fokussierten Ultraschall als nicht‑invasive Neuromodulation bei therapieresistenter Epilepsie – doch wie belastbar ist die klinische Evidenz?
Wo Opioide versagen und NSAR an ihre Grenzen stoßen, könnte Cannabis die Lösung sein: Eine Phase-3-Studie zeigt beeindruckende Ergebnisse bei chronischen Rückenschmerzen.
Der Bundesrechnungshof kritisiert den starken Anstieg der extrabudgetären Vergütung für Vertragsärzte als weitgehend unbegründet und unwirtschaftlich und fordert eine deutliche Reduzierung dieser Honoraranteile.
Mycoplasma pneumoniae verursacht Atemwegsinfektionen, von denen in aktuellen Ausbruchswellen auch zunehmend Säuglinge und jüngere Kinder betroffen sind.
Worte können den Schmerzmittelbedarf um ein Drittel reduzieren. Dr. Nina Zech zeigt, wie Ärzte durch ihre Kommunikation Nocebo-Effekte vermeiden und Behandlungsergebnisse verbessern können. Tipps einer erfahrenen Ärztin im Interview.
Sie prägte die deutsche AIDS-Politik wie kaum eine andere und kämpfte unbeirrt gegen Stigmatisierung, Angst und Ausgrenzung.
Vorzeitiges Ergrauen betrifft viele Menschen weit vor dem biologischen Alterungsprozess. Die Ursachen sind vielfältig – von genetischen Anlagen bis hin zu äußeren Faktoren. Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst den Stand der Forschung zusammen.
Kognitive Defizite bei autoimmunen Enzephalitiden, MS und Demenzen werden oft übersehen. Gezielte neuropsychologische Testung ermöglicht Früherkennung, Verlaufskontrolle und eine fundierte Beurteilung der Fahreignung.
Die neuen ERC-Leitlinien führen bedeutende evidenzbasierte Neuerungen in der Epidemiologie und im Management des Herzstillstands ein. Dr. Enrico Baldi erläutert im Interview die relevantesten Änderungen für die klinische Praxis.
Das geplante digitale Primärarztsystem soll Patienten besser steuern, Wartezeiten verkürzen und Ärzte entlasten. Die bedeutendste Gesundheitsstrukturreform dieser Legislatur könnte 2028 umgesetzt sein.
Malnutrition bei jedem zweiten geriatrischen Patienten, Dehydratation bei einem Drittel: Die aktualisierte DGEM-Leitlinie gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Diagnostik und Therapie – erstmals auch zur Hydrierung.
Aktuell nutzen in Deutschland fast 40 % der befragten Personen KI. Im Oktober 2025 berichtete Prof. Dr. med. Marc Augustin von der Evangelischen Hochschule Bochum über die ersten Fallberichte zur KI-assoziierten Psychose - die ersten Erkenntnisse.
Bei der Behandlung von Patienten mit unilateraler Zerebralparese (uCP) ist noch viel Luft nach oben. Evidenzbasierte Therapieverfahren sind zwar vorhanden, werden aber bisher wenig eingesetzt. Das soll eine neue Leitlinie ändern.
Nicht so harmlos wie gedacht: Ständige Mundatmung bei Kindern ist schädlich für die Entwicklung des Gesichts, der Zähne und der oberen Atemwege.