In Deutschland erkranken jährlich etwa 75.000 Frauen an Brustkrebs, wobei etwa drei Viertel der Fälle hormonrezeptor-positive (HR+) Tumoren sind. Diese Form des Mammakarzinoms wird in der Regel mit einer endokrinen oder endokrinbasierten Therapie (ET) behandelt. Durch den Einsatz innovativer Ansätze und frühzeitiger Diagnose haben sich die Überlebensraten in den letzten Jahren deutlich verbessert (relative 10-Jahres-Überlebensrate: 84,5 %). Vorrausetzung dafür ist eine gute Therapietreue oder Adhärenz.
Die ET ist eine langfristige Behandlungsform über fünf oder mehr Jahre. Studien zeigen, dass die Adhärenzrate im klinischen Alltag zwischen 50 % und 80 % variiert und im Laufe der Behandlung stetig abnimmt. Dabei ist eine hohe Adhärenz entscheidend, da sie mit einem verbesserten krankheitsfreien Überleben, einer besseren Prognose und einem geringeren Rezidivrisiko einhergeht. Diese Fortbildung thematisiert identifizierte Einflussfaktoren auf die Adhärenz beim Mammakarzinom. Weitere Schwerpunkte sind die Kommunikation zwischen medizinischem Personal und Patientinnen sowie praktische Tipps und Hinweise zur Verbesserung der Adhärenz.
Aktuelle Daten und Trends der Impfmedizin incl. der neuesten STIKO-Empfehlungen werden in Impulsreferaten präsentiert und gemeinsam mit den Teilnehmer*innen diskutiert.
Harnstein-Rezidive: unvermeidlich oder vermeidbar? Ein kompakter Leitfaden, wie eine leitlinienkonforme Harnstein-Rezidivprophylaxe gelingen kann.
Erfahren Sie jetzt, welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und wie Sie diese passend zu den Therapiewünschen Ihrer Patientinnen einsetzen.
Wechseljahresbeschwerden wie vasomotorische Symptome (VMS), Schlafstörungen und Co. erfordern ein gezieltes Management. Erfahren Sie hier, worauf es ankommt.
Erfahren Sie mehr zur Epilepsietherapie in der Schwangerschaft, zu fokalen Epilepsien, zur Epilepsiechirurgie sowie zu Enzephalopathien im Kindesalter.
In diesem Video erfahren Sie, welche Besonderheiten bei der Behandlung akut symptomatischer epileptischer Anfälle im Rahmen einer Autoimmun-Encephalitis zu beachten sind.
Erfahren Sie in diesem Video, wann die Fahrtauglichkeit bei Epilepsie eingeschränkt ist und welche Regelungen für die verschiedenen Führerscheinklassen gelten.
Wie kann eine ketogene Diät die Behandlung der Epilepsie unterstützen? Jetzt informieren!
Welche frauenspezifischen Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusätzlich erhöhen, erfahren Sie in diesem E-Learning.
Erfahren Sie, wie ein heilsames Gespräch gelingt und durch empathische Diagnosevermittlung und aktive Beziehungsgestaltung zum ersten Behandlungsschritt werden kann.
Diese modulare Fortbildung vermittelt Ihnen praxisrelevantes Wissen zur aktuellen Risikoeinteilung und Behandlung des Endometriumkarzinoms. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Immuntherapie.
Metastasiertes Prostatakarzinom: Welche Therapie passt für welchen Patienten? Erfahren Sie mehr zu aktuellen Behandlungsstrategien bei mHSPC und mCRPC.
Interdisziplinärer Experten-Dialog zur Antikoagulation: praxisnahe Strategien für komplexe Fälle und sichere Therapieentscheidungen im Dialysealltag.
Dr. Martin Klutmann vermittelt praxisnah Diagnostik und leitlinienbasierte Therapie der chronischen Herzinsuffizienz mit Fokus auf die Hausarztpraxis.
Prof. Bernd Kasper vermittelt neue therapeutische Perspektiven bei Desmoid Tumoren – von Diagnostik und Verlauf bis Nirogacestat und Referenzzentren.
PD Dr. Bianca Raffaelli ordnet die Migränetherapie in Schwangerschaft und Stillzeit praxisnah ein – von Akuttherapie bis CGRP-Therapien.
Dr. Jörg Simon vermittelt einen fundierten Überblick zur modernen Typ-2-Diabetestherapie – von Leitlinien bis kardiovaskulären und renalen Endpunkten.
Dr. Dierk Heimann beleuchtet die Bedeutung von entzündlichen Prozessen bei Typ-2-Diabetes sowie aktuelle Daten zu Diagnose- und Therapieoptionen.
Lernen Sie in dieser Fortbildung, wie man die Therapie des Multiplen Myeloms an die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände von Patienten anpasst.
Der Experte Jörg Hohmann beleuchtet wichtige aktuelle Rechtsgrundlagen für den rechtssicheren Einsatz von KI in der ärztlichen Praxis.
Das vaginale Mikrobiom der gesunden prämenopausalen Frau ist ein komplexes dynamisches Ökosystem mit über 500 identifizierten Bakterienarten – darunter mehr als 30 Laktobazillus-Arten.
Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) ist eine häufige, zyklusabhängige Störung, die durch körperliche, emotionale und psychische Symptome das Leben vieler Frauen erheblich beeinflusst.
Im Oxford-Debattenformat diskutieren zwei Experten anhand eines Patientenfalls die Therapieentscheidung beim mHSPC – inklusive ARASENS-, ARASAFE- und ARANOTE-Daten.
Aktinische Keratose: Risiken früh erkennen und gezielt behandeln. Überblick zu Leitlinien, Therapieoptionen und Management im klinischen Alltag.
Welche Rolle spielen CDK4/6-Inhibitoren beim frühen Brustkrebs? Erfahren Sie mehr zu Therapie, Monitoring und Nebenwirkungsmanagement.