Es handelt sich bei der Endometriose um eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen, auch wenn verlässliche Daten zur Prävalenz und Inzidenz in Deutschland derzeit nicht vorliegen. Dies ist unter anderem auf das facettenreiche Krankheitsbild zurückzuführen. In den meisten Fällen treten die ersten Beschwerden bereits vor dem 20. Lebensjahr auf. Trotz ihrer großen Bedeutung vergehen vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Erstdiagnose im Mittel zehn Jahre. Diese Verzögerung hat nicht nur erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patientinnen, sondern kann auch zu einer Chronifizierung der Schmerzen führen. Die genaue Ursache der Endometriose ist bisher nicht bekannt, sodass eine kausale Therapie nicht zur Verfügung steht.
Es stehen medikamentöse, operative sowie komplementäre Behandlungsstrategien zur Auswahl, wobei die medikamentöse Therapie in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Diese Fortbildung stellt Ihnen den aktuellen Stand des Krankheitsbildes der Endometriose einschließlich der derzeitigen medikamentösen Therapiekonzepte und Empfehlungen vor.
Erfahren Sie jetzt, welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und wie Sie diese passend zu den Therapiewünschen Ihrer Patientinnen einsetzen.
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