• Kardiale ATTR: Welche Rolle spielt Vutrisiran?

    Betablocker-Unverträglichkeit, orthostatische Hypotonie, Herzinsuffizienz – die Therapie der ATTR-CM stellt Kardiologen vor Herausforderungen. Die HELIOS-B-Studie liefert jetzt Daten zu einem RNA-basierten Therapieansatz, der direkt an der Ursache ansetzt.

  • Wie wirken sich Defis und Schrittmacher auf die Psyche aus?

    Viele Ärzte gehen davon aus, dass ICD-Träger nach der Implantation zusätzliche psychologische Unterstützung benötigen. Eine aktuelle ESC-Studie liefert Antworten – und zeigt einen klaren Unterschied zwischen den beiden Device-Typen.

  • Verdacht auf kardiale Amyloidose bei erhöhter linksventrikulärer Wanddicke

    Karpaltunnelsyndrom, unklare Rechtsherzinsuffizienz, diskrepantes NT-proBNP, kennen Sie alle Warnzeichen der kardialen Amyloidose? Plus: aktuelle HELIOS-B-Daten zeigen, wie Vutrisiran den Krankheitsverlauf verändern kann.

  • Triglyceride im Fokus: Weniger ist nicht immer mehr

    Triglyceride verursachen keine Atherosklerose direkt – trotzdem können sie gefährlich werden. Prof. Parhofer zeigt, welcher Zielparameter wirklich zählt und ab wann Fibrate, Omega-3-Fettsäuren oder die Lipidklinik ins Spiel kommen.

  • Stigma Übergewicht schlägt aufs Herz

    Implizite Vorurteile gegenüber adipösen Patienten treiben CRP, Blutdruck und Mortalität nach oben. Wie lassen sich Stigmata abbauen, Inkretin-Therapien langfristig steuern und das neue EASO-Rahmenkonzept ohne starre BMI-Grenzen praxisnah umsetzen?

  • LDL-C-Senkung: Früh auf Kombinationstherapien setzen

    Neue Guidelines fordern nach einem akuten Koronarsyndrom die sofortige, hochintensive Kombinationstherapie. Ein kompaktes Update zur Rolle der Bempedoinsäure als Statin-Alternative und die pragmatische Nutzung des erweiterten Lipidsenker-Arsenals.

  • Wenn die KI mitentscheidet – wer haftet dann?

    Zulassung, Haftung, Aufklärungspflicht: Prof. Stephen Gilbert erklärt, warum das CE-Zeichen keine rechtliche Absicherung bedeutet, was der EU AI Act im klinischen Alltag ändert und welche Aufgaben man KI-Agenten besser nicht überlässt. (Interview auf Englisch)

  • Therapie der Transthyretin-Kardiomyopathie ohne klaren Algorithmus

    Was bedeuten die längeren Verläufe unter Vutrisiran für die Behandlung der ATTR-CM? Prof. Olivier Lairez zu Therapiesequenz, Verlaufskontrolle und Versorgungskosten der Quartalsinjektion. (Interview auf Englisch)

  • Gebrechlich, hochbetagt, polymedikamentös: Was kann die KI leisten?

    Welche Tablette kann weg? Prof. Izabella Uchmanowicz über KI-gestützte Entscheidungen bei gebrechlichen Herzpatienten, das Problem fehlender Trainingsdaten und die Frage, wo ärztliche Erfahrung unersetzlich bleibt. (Interview auf Englisch)

  • Zielwert 120–129 mmHg: Ambition trifft Sprechstundenrealität

    Dr. Rosa De Pinho erklärt, wie sich Leitlinienvorgaben in reale Blutdruckkontrolle übersetzen lassen: Wann die Single-Pill-Kombination starten sollte, wo die Grenzen liegen und wie sich Übertherapie erkennen lässt. (Interview auf Englisch)

  • KI-EKG bei Herzinsuffizienz: Wann kommt es in meiner Praxis an?

    Die KI erkennt eine Herzschwäche im scheinbar normalen EKG: Rohan Khera (Yale) über die Signale hinter der Diagnose, die Übertragbarkeit US-trainierter Modelle auf Europa und die Voraussetzungen für den Praxiseinsatz. (Interview auf Englisch)

  • Wie tief darf das LDL? Prof. Ray über die Grenzen der Lipidsenkung

    Zwei Spritzen im Jahr statt täglich eine Tablette: Prof. Kausik Ray zu neuen LDL-Senkern, Adhärenz, Kosten und der Frage, ob es ein zu niedriges LDL gibt. (Interview auf Englisch)

  • Entwarnung mit Fußnote: Melatonin und die kardiovaskuläre Sicherheit

    Wer Melatonin nimmt, ist älter, häufiger hypertensiv, öfter depressiv und erscheint in Beobachtungsdaten deshalb kränker. Eine neue NHANES-Auswertung legt nahe: Nicht das Schlafmittel, sondern das Risikoprofil der Anwender könnte den früheren Verdacht erklären.

  • Privatpraxis vs. KV-System: Der Unterschied liegt nicht in der Medizin

    Schnellere Bildgebung und mehr Zeit im Gespräch locken, doch der wirtschaftliche Vorlauf ist lang und der Standort entscheidet. PD Dr. Ole-Alexander Breithardt ordnet im Interview ein, für wen sich der Wechsel in die Privatpraxis lohnen kann.

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