• Digitale Auskultation: Warum Ärzte bald für Fehler haften, die sie gar nicht mehr hören können

    KI-gestützte Auskultation verspricht Effizienz – doch wer trägt die Verantwortung, wenn das System irrt? Nadine Schlicker zeigt, warum die aktuelle Verantwortungsverteilung unfair ist, wie Vertrauen in KI sinnvoll kalibriert wird und welcher klinische Skill gerade leise verschwindet.

  • CKM-Syndrom: Im gefährlichen Wechselspiel

    Herz, Niere und Stoffwechsel sind eng miteinander verknüpft – erkrankt ein Organ, geraten oft auch die anderen unter Druck. Das CKM zeigt: Wer früh und ganzheitlich denkt, kann das gefährliche Vollbild verhindern.

  • Genetik im klinischen Alltag: Kompass oder Zusatzwissen?

    Genetische Befunde sind längst mehr als akademisches Zusatzwissen. Prof. Bergmann erläutert im Gespräch auf dem DGIM-Kongress, wann genetische Diagnostik klinische Entscheidungen tatsächlich verändert – und wo Zurückhaltung geboten ist.

  • Herzwandverdickung: Wann internistische Detektivarbeit beginnt

    Hinter der verdickten Herzwand stecken oft Amyloidose oder genetische Kardiomyopathien – zu selten erkannt. Prof. Dr. Benjamin Meder zeigt die entscheidenden Red Flags.

  • Myokarditis-Diagnostik: Stärken und Grenzen des Kardio-MRT

    MRT ist bei Myokarditis der Goldstandard, aber nicht immer eindeutig. Entscheidend sind die richtige Modalität und das richtige Timing.

  • Myokarditis und Perikarditis: Wann maximale Therapie nötig wird und wann sie schadet

    Zwischen mildem Verlauf und vitaler Bedrohung: Myokarditis und Perikarditis erfordern eine präzise Risikostratifizierung und klare Therapieentscheidungen.

  • CCTA ja – aber nicht für jeden

    CCTA liefert präzise Befunde – wenn die Patientenselektion stimmt. Prof. Korosoglou über Showstopper, Protokollanpassungen und den richtigen Methodenwechsel.

  • Herzinsuffizienz: Klinik und Telemedizin entscheiden über die Nachsorge

    Stabile Verläufe bei Herzinsuffizienz beginnen im Krankenhaus. Wie aktuelle Leitlinien zeigen, entscheiden frühes Entlassmanagement, Telemonitoring und Patientenedukation über Rehospitalisation und Adhärenz.

  • KI im EKG: Zwischen Versorgungsversprechen und strukturellen Fallstricken

    KI-EKG kann Zentrumswissen in die Fläche bringen – doch verzerrte Trainingsdaten verstärken die Lücken, die sie eigentlich schließen soll. Prof. Spethmann im Interview über Chancen und Grenzen.

  • 130/80 mmHg: Wann wir wirklich behandeln müssen – und wann nicht

    Die neuen ESC-Zielwerte verschieben die Hypertonie-Therapie in den Grenzbereich. Doch nicht jeder Patient mit 130/80 mmHg braucht Medikamente. Prof. Anna Hohneck zeigt, welche Faktoren die Entscheidung bestimmen.

  • RNA-Interferenz bei ATTR-CM: Was die 5-Jahresdaten für Therapieentscheidung und Monitoring bedeuten

    Die Langzeitdaten zur RNA-Interferenz bei ATTR-CM zeigen ein stabiles Sicherheitsprofil, doch die Praxis bringt neue Anforderungen. PD Caroline Morbach ordnet ein.

  • Wenn Polyneuropathie mehr verbirgt: Wildtyp-ATTR-Amyloidose im klinischen Alltag erkennen

    Welche Warnzeichen führen zur Diagnose ATTR-CM? Zwei Kasuistiken aus spezialisierten Amyloidosezentren, interdisziplinäre Red Flags und aktuelle Langzeitsicherheitsdaten geben praxisnahe Antworten.

  • CKM-Syndrom: Das therapeutische Jonglieren mit Herz, Niere und Stoffwechsel

    Adipositas, Diabetes, MASLD und chronische Nierenerkrankung - beim CKM treten schwere Erkrankungen gleichzeitig auf und verstärken sich gegenseitig. Welche Therapieoptionen zur Verfügung stehen, diskutierten Experten auf dem DGK-Kongress.

  • „Die Welt erforschen, gemeinsam handeln“ – Gerhard Steinbeck und die Herzmedizin

    Wann ist der richtige Zeitpunkt für die ICD nach dem Myokardinfarkt? Gerhard Steinbeck über Studien, Learnings und VHF-Therapie – ausgezeichnet mit dem DGK-AFNET Lecture Award.

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