Jeder dritte Erwachsene und fast jedes zweite Kind nehmen zu wenig Jod auf. Vegane und vegetarische Ernährungsweisen verschärfen das Problem zusätzlich.
Forscher entwickeln Verfahren, das die Wartezeit auf Diagnosen drastisch verkürzt und präzisere Behandlungen ermöglicht. Bakterien selbst werden hier nicht mehr direkt nachgewiesen, sondern spezifische Stoffwechselprodukte.
Nur noch die Hälfte der Deutschen hält das Gesundheitssystem für weltweit führend. PwC-Studie zeigt gravierende Generationenunterschiede und wachsende Sorgen.
Adipositas geht oft mit schweren Psoriasis-Manifestationen und schlechtem Therapieansprechen einher. Die Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel und Entzündung könnte die Behandlungsergebnisse verbessern.
Feinstaub steht im Verdacht, entzündliche Hauterkrankungen wie das atopische Ekzem zu begünstigen. Eine aktuelle US-Studie zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung und Ekzemhäufigkeit.
Einen Tag nach dem Start der ePA wurde eine vom CCC entdeckte Sicherheitslücke geschlossen. Offen bleibt, ob die gespeicherten Daten wie erhofft für die Forschung genutzt werden können.
Eine Antibiose kann bei akuter Appendizitis eine Alternative zur Operation darstellen und dazu führen, dass etwa zwei Drittel der Patienten im ersten Jahr keine Appendektomie benötigen.
Eine neue Meta-Analyse belegt die Wirksamkeit von nicht-benzodiazepinen Muskelrelaxantien bei akuten Rückenschmerzen – jedoch mit relevanten Einschränkungen durch Nebenwirkungen.
Wie ein Anästhetikum neue Wege bei Depressionen und Angststörungen eröffnet – Chancen der Ketamin-gestützten Psychotherapie.
Ab heute geht die elektronische Patientenakte bundesweit an den Start. Erste Tests zeigen positive Ergebnisse, doch viele Patienten wissen noch zu wenig über ihre digitale Akte. Experten diskutieren weiterhin über Sicherheitsaspekte.
Nina Warken wird Gesundheitsministerin. Die Juristin aus Baden-Württemberg folgt auf Karl Lauterbach und betritt Neuland in der Gesundheitspolitik.
Eine aktuelle Analyse hinterfragt den Nutzen von CDK4/6-Inhibitoren in der adjuvanten Therapie des Hormonrezeptor-positiven Brustkrebses und kommt zu dem Schluss, dass trotz Zulassung der Einsatz dieser Substanzen kritisch zu bewerten ist.
Tausende erleiden jährlich Behandlungsfehler und kämpfen trotz positiver Gutachten oft jahrelang um Entschädigung. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert nun einen Härtefallfonds, der Betroffenen schneller helfen soll.
Der Start der elektronischen Patientenakte verschiebt sich auf den 29. April. Zusätzlich stehen Gesundheitsziele 2030, COPD-Prävalenz und Gesundheitsausgaben im Fokus.